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Josef Leisen mit den Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs Integrative Berufsorientierung und Berufsvorbereitung

FORTBILDUNG MIT JOSEF LEISEN: FACHLERNEN IST IMMER AUCH SPRACHLERNEN

Zu Beginn des neuen Schuljahres 2026/27 konnten die Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs Integrative Berufsorientierung und Berufsvorbereitung einen ganz besonderen Gast am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich begrüßen und mit ihm einen lehrreichen Tag verbringen. Für die Fortbildung zum Thema „Sprachsensibler Fachunterricht“ mit Josef Leisen drückten diesmal die Lehrerinnen und Lehrer des Fachbereichs selbst die Schulbank. Da derzeit fünf Sprachklassen von Sprachanfängern bis zur Niveaustufe B1 unterrichtet werden, war diese Fortbildung von besonderer Bedeutung.

Aus Sicht Josef Leisens sind fachliches und sprachliches Lernen eng miteinander verknüpft. Gute Fachlehrerinnen und Fachlehrer vermitteln ihren Schülerinnen und Schülern demnach nicht nur Fachwissen, sondern unterstützen sie auch dabei, fachliche Inhalte sprachlich zu verstehen und sich angemessen auszudrücken. Sprachsensibler Unterricht bedeutet also nicht, dass Fachlehrkräfte nebenbei „Deutschunterricht“ machen. Vielmehr geht es darum, sprachliche Hürden beim fachlichen Lernen bewusst wahrzunehmen und gezielt abzubauen.

Nach viel theoretischem Input durften sich die 19 Teilnehmenden in zahlreichen Übungen und „Selbsttests“ selbst in die Rolle von Sprachlernenden begeben. Dabei wurde für die Fachlehrkräfte schnell deutlich, dass die Verantwortung für Sprache nicht allein an das Fach Deutsch delegiert werden darf. Sprache muss vielmehr gezielt als Werkzeug des fachlichen Lernens eingesetzt werden.

Das Team des Fachbereichs Integrative Berufsorientierung und Berufsvorbereitung bedankt sich herzlich bei Josef Leisen für den anschaulichen und vor allem interessanten Fortbildungstag.