News und Projekte

Fachschule für Technik - VIDEO CHAT ROOMS - 24.03.2021 + 31.03.2021

Auf der Suche nach Karrierechancen? Dann werden Sie bei uns fündig!

Wir stellen uns vor – Interessenten an einer Ausbildung zur*m Staatlich geprüften Techniker*in können sich über Möglichkeiten und Inhalte der Ausbildung informieren. Natürlich werden alle Fachgebiete der Fachschule für Technik vorgestellt und unsere Kolleg*innen beraten Sie gern zur Maschinenbautechnik, Elektrotechnik, Mechatronik und Kraftfahrzeugtechnik. Für Interessenten an der aufbauenden Ausbildung zur*m Staatlich geprüften technischen Betriebswirt*in stehen ebenfalls kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Weitere Informationen und eine individuelle Beratung sind am Digitalen Tag der offenen Tür nur einen Klick entfernt: am 24.03.2021 + 31.03.2021 von 18:00 – 19:00 Uhr im Livechat mit Kollegen der Fachschule für Technik.

Sind Sie interessiert? Wir stehen Ihnen Rede und Antwort!

www.tdot.fstmhl.de

Fachkräftemesse auf dem Berufsschulcampus Unstrut-Hainich

Das Landratsamt des Kreises lädt am 25.09.2021 in die Sporthalle des Berufsschulcampus ein.

Nachdem die Bildungsmesse – Ausbildung und Studium im UHK in den letzten Jahren zu einer erfolgreichen Veranstaltung gewachsen ist, wurde 2019 eine zweite, ergänzende Veranstaltung mit neuen Zielgruppen in der Region umgesetzt, die BBK – Beruf.Bildung.Karriere. – Jobs in der Region. Die Erstveranstaltung war ein voller Erfolg. 2020 konnte trotz Hygieneauflagen an diesen Erfolg angeknüpft werden.

Bei der BBK ist es dem Kreis wichtig, abgewanderte Bevölkerung und Pendler wieder zurück in die Heimat zu holen. Ihnen lohnenswerte Jobs anzubieten und so Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Prinzipiell steht bei dieser Veranstaltung die Fachkräftegewinnung im Focus. Allerdings werden wir unter den besonderen Umständen in diesem Jahr die Zielgruppe der Berufsstarter explizit ansprechen.

Hier gehts zur Anmeldung!

Mehr Informationen erhalten Sie auf den Seiten von SAYS-marketing.

OpenLab zur BBK Messe – Beruf.Bildung.Karriere

25. September 2021 | 10 Uhr | Fachbereich Umweltschutztechnische Assistenten

Wenn sich am Samstag, 25. September 2021 um 10.00 Uhr die Pforten zur BBK Messe:  „Berufe.Bildung.Karriere – Jobs in der Region“ am Berufsschulcampus in Görmar öffnen, sind auch die angehenden Umweltschutztechnischen Assistenten in ihren Laboren zu finden. Schüler*innen, deren Eltern oder einfach nur interessierte Bürger*innen können die Auszubildenden hautnah bei ihrer praktischen Ausbildung beobachten. Die  Schüler*innen analysieren Wasserproben und werten die Analyseergebnisse an Hand eines Protokolls aus.

Interessierte Bürger*innen können eine Probe (mindestens 1 Liter) des heimischen Brunnens oder des örtlichen Trinkwassers mitbringen und analysieren lassen. Die Auswertung erfolgt in der Regel zeitnah am gleichen Tag.

Seit 1993 werden die Umweltschutztechnischen Assistenten in Mühlhausen ausgebildet. Die einzige Klasse dieser Art in Thüringen absolviert am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich die theoretische und praktische Ausbildung. Dabei steht neben dem naturwissenschaftlichen Unterricht in den Fächern Chemie, Biologie, Physik und Mathematik, die Laborpraxis im Vordergrund.

Umweltschutztechnischen Assistenten arbeiten nach erfolgreicher Ausbildung in Laboren der chemischen, pharmazeutischen und kosmetischen Industrie sowie für den Ver- und Entsorgungsbereich. Selbst in medizinischen Laboren sind unsere Absolventen gern gesehen.

Mehr Informationen finden Sie auf: www.bsc-uh.de/hoehere-berufsfachschule/

Blutspendetermin #missingtype

28. September 2021 | 09 – 13 Uhr | Fachbereich Rettungsdienst

Erst wenn´s fehlt, fällts auf! Blutspender*innen retten Leben! Besonders Krebs- und Herzerkrankte sowie Unfallpatient*innen können oft nur durch Präparate aus Spenderblut überleben. Etwa 80% der Deutschen sind einmal in ihrem Leben auf Blutpräparate angewiesen. Darum werden jeden Tag etwa 15.00 Blutspenden in Deutschland gebraucht.

Sie können Blut spenden, wenn Sie sich gesund fühlen, mindestens 50 kg wiegen und volljährig sind. In der Regel darf man bis zu einem Alter von 64 Jahren, Mehrfachspender*innen sogar bis zum 73. Geburtstag Blut spenden. Frauen können innerhalb von 12 Monaten viermal, Männer sogar sechsmal Blut spenden. Nach einer Blutspende dürfen Sie schon nach 8 Wochen erneut spenden.

Tipps für Ihre Spende:

  • Den Körper vorbereiten: Trinken Sie am Tag der Blutspende viel. Spenden Sie außerdem nicht mit leerem Magen.
  • Bitte bringen Sie zu jeder Blutspende einen amtlich gültigen Personalausweis oder Reisepass – und wenn Sie schon einmal spenden waren – Ihren Blutspendeausweis mit.
  • Die Blutspende selbst dauert nur 5 – 10 min. Aber für den gesamten Ablauf bitte etwa eine Stunde Zeit einplanen.

Sie haben Fragen, dann melden Sie sich gerne bei Herrn Ackermann – er koordiniert die Blutspendenaktion auf unserem Berufsschulcampus Unstrut-Hainich.

Mehr Infos zur Kampagne auf #missingtype

Schule – aber mal anders

Schüler*innen der integrativen Berufsorientierung und -vorbereitung nehmen am Projekt „Act now 21“ des Vereins Creative Change e. V. teil

Im Zeitraum vom 09. bis 12. November 2021 findet das Projekt „Act now 21“ am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich mit den Schülerinnen und Schülern der integrativen Berufsorientierung und -vorbereitung statt. „Act now 21” ist ein theaterpädagogisches Programm, in welchem unterschiedliche gesellschaftliche Herausforderungen in Theaterszenen bis zum Höhepunkt eines Dilemmas dargestellt werden. Anschließend werden in der  kollegialen Fallbearbeitung Handlungsstrategien entwickelt und diese trainiert. Ziel ist eine Erweiterung des Handlungsrepertoires der beteiligten Schüler*innen sowie eine Stärkung demokratischer Werte.

Das Team von Creative Change e. V. setzt sich aus Theaterpädagog*innen zusammen. Weitere Ziele des Projekts sind u.a. der Aufbau und die Förderung einer vorurteilsfreien Gesellschaft, die ein harmonisches Zusammenleben aller Menschen jeglicher ethnischen, kulturellen oder religiösen Herkunft gewährleistet, dem Entwickeln und Fördern von  Sozialkompetenzen, sowie das Kennenlernen und Sensibilisieren von persönlichen Grenzen.

Die Schüler*innen können zwischen verschiedenen Themen wählen, bspw.: Demokratie als Lebensform, Fake News, Cybermobbing, Rassismus, Sucht, Freundschaft. In der Szene zum Thema Demokratie als Lebensform geht es um vier Schüler*innen, die gemeinsam ein Geschenk für eine*n Mitschüler*in organisieren möchten. Sie können sich nicht auf ein Geschenk einigen und es endet im Streit. Durch die anschließende Moderation findet im Plenum ein Austausch darüber statt, in welchen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens auf demokratische Weise Entscheidungen getroffen werden. Zudem erfahren die Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten der Partizipation. Hierbei wird der Fokus auf die Eigenschaften gelegt, die zu einer friedlichen Entscheidungsfindung führen können.

Gefördert wird das Projekt durch die lokale Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend.

Student of the month: Sandy Knobloch — ADC College

Erasmus+ Interview mit Sandy Knobloch

Student Of The Month

Being nominated and finally selected as Student of the Month isn’t about being perfect. More importantly it is about doing something great or showing extraordinary skills, mindsets or creativity at a time when things don’t go exactly as expected. Our latest Student of the Month, Sandy had quite a different work experience from what she had hoped for. Yet she managed to see the benefits of showing endurance and making the most out of her time in London. This is an inspiring story about the matter of fact that Life isn’t always perfect and predictable:

Sandy, can you tell us a little bit about yourself?

My Name is Sandy Knobloch, I’m 18 Years old and I live in a small town in the middle of Germany. Right now I’m in my first year to become a nursery teacher.

Where did you have your work placement and how is the organisation structured?

I worked at a nursery school and Children’s Centre in Southall. Their work was very open, they had 5 groups with children from 0 to 4 but most of the time they were all playing together in one room. Only the babies were kept separately most of the time, except for during meal times. The staff was very nice to the kids and there weren’t very many rules, so everyone could do whatever they wanted to. I don’t exactly remember the ratio but I do remember that it was much nicer than in Germany as they had way more staff for less children. I think it was something about 1 nursery teacher to 5 children.

What were the main negative experiences for you during your time abroad?

First thing was that I was not allowed to hug children, I had to keep a bit of a distance even while playing. I felt bad that I had to kind of ‚push them away‘. Secondly, I didn’t really have as much to do as in Germany. My main task was to play and to get in contact with children, but like I said before there were many staff members (4 to 5 at a time) and I guess that’s why I sometimes had very little to do and ended up observing more. The last thing is something that kind of upset me. I felt like the communication from my peers was somewhat over explanatory and not always done in the most polite way. There wasn’t much of a goodbye ceremony on my last day so I felt a little bit unappreciated.

How did you cope with each of them?

I tried to ignore the “impolite moments” and focused more on the nice things they said. I also tried to search for other things I could do because I didn’t want to sit in a corner waiting for the children to come to me. I cleaned the messy area for example. I didn’t really cope well with the hugging issue, I really wanted to still go for it but I guess it is to do with the law in the UK so I had to respect their rules.

How did you manage to stay positive during this time?

Most of the time the children made me happy and I kept in mind that even a bad experience can be positive. Sometimes negative experiences just encourage me to keep going with my training. Because later on I can use this moment to reflect on my skills and how to do it better.

What was generally positive about your time abroad?

I was allowed to get to know 3 fellow participants of the work experience programme: Vivien, Gina and Lisa. Exploring this very big and exciting city together with 3 new friends was just amazing. We’ve seen so many things, but there was still so much left. I was so overwhelmed by London as I had never seen a city this big in my whole life! And I will definitely visit it again some day.

What motivates you to succeed in your career?

Seeing happy children motivates me the most. I would like to assist in their development as well as giving them a place where they can be themselves without someone telling them what they should do.

Thx Sandy

You want some more information about Erasmus+ – then visit our International website

Talkrunde am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich

Schulleiter Jens Ritter und Landrat Harald Zanker antworten auf Fragen aus der Schülerschaft

Das Talkformat fand erstmalig am Mittwoch, 22.09.2021 im Audimax des Berufsschulcampus Unstrut-Hainich statt. In 45 Minuten gab es Gelegenheit, die unterschiedlichsten Fragen aus der Schülerschaft an den Schulleiter, Jens Ritter und dem Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker zu stellen. Die Moderation übernahm Kirstin Grunert, selber Lehrkraft in der Abteilung Soziales und verantwortlich für den Bereich der Medien am Berufsschulcampus.

Die Fragen wurden zuvor über die einzelnen Klassensprecher der 130 Klassen gesammelt. Die Themenpalette war breit gefächert: über den Wunsch einer schnelleren Bearbeitung des BAföGs, über mehr Sitzgelegenheiten im Außenbereich bis hin zu der Forderung einer Unisextoilette und besseren Verbindungen im ÖPNV.

Ein Hauptthema galt den sanitären Einrichtungen auf dem Campusgelände. Hier gab es mehrere Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge. Herr Zanker antwortete mit guten Nachrichten, denn die sanitären Anlagen des Berufsschulcampus werden, wo Bedarf besteht, nach und nach saniert. Dringende Reparaturen sollen jedoch direkt dem Hausmeisterteam gemeldet werden, um eben kurzfristig Abhilfe zu schaffen. Der Schulleiter appellierte hier zudem an die Eigenverantwortung der Schülerschaft.

Als weiterer Punkt wurde der Wunsch nach einer besseren Pausenversorgung geäußert. Ein warmes Angebot zum Mittagstisch sei unter der Schülerschaft groß. Auch hier signalisierten Ritter und Zanker bereits gute Entwicklungen. Allerdings sei aufgrund von vorherigen Sanierungsarbeiten seitens des Trägers, frühestens im Schuljahr 2023 mit einem neuen Pächter zu rechnen.

Ein weiterer Themenkomplex galt dem Thema Digitalisierung. Auch hier wünschen sich die Schülerinnen und Schüler einen stärkeren medienkompetenten Unterrichtseinsatz. Momentan laufen die Umbaumaßnahmen für ein flächendeckendes W-Lan-Netz. Die Schulgebäude werden nach und nach mit neuen Kabeln für einen schnellen Internetzugang bestückt, was aufgrund von Cloudversionen der Software und Apps unumgänglich ist. Bis zum Frühjahr werden diese Umbaumaßnahmen noch mindestens andauern. Aus diesem Grund warb der Schulleiter Ritter um Verständnis, da es in den kommenden Wochen vermehrt zu Baulärm und Schmutz kommen kann.

Viele weitere Fragen und Details konnten gemeinsam besprochen und erklärt werden. Die Schülerschaft erhielt einen interessanten Einblick in die unterschiedlichen Strukturen und Prozesse, welche innerhalb einer solch großen Bildungsinstitution von statten gehen. Der Landrat versprach in 12 Wochen wieder zu kommen um den Satus Quo gemeinsam zu erörtern.

Das Format der Talkrunde war für alle Beteiligten ein Gewinn und soll regelmäßig mit unterschiedlichen Gästen fortgeführt werden. Das Schulmotto lautet schließlich: „ZusammenWachsen“ und funktioniert im gegenseitigen Gespräch sowie durch partizipative Formate. Hiermit möchte der Schulleiter das Berufsschulleben und vor allem die Schulkultur unter der Schülerschaft aktiv gestalten.

Fachschulklasse des Berufsschulcampus Unstrut-Hainich besucht den Thüringer Landtag

Angehende Erzieher*innen im 2. Ausbildungsjahr diskutierten über aktuelle Themen mit Vertretern mehrerer Fraktionen

Im Rahmen des Unterrichtes im Fach Politische Bildung, nutzte die Fachschulklasse der Erzieher*innen 20 a der Abteilung Soziales des Berufsschulcampus Unstrut-Hainich, die Möglichkeit, am 14. September 2021 den Thüringer Landtag zu besuchen. Bei einer sehr interessanten Führung bekamen die Fachschüler*innen einen Einblick in die Funktionen und die Aufgaben des Thüringer Landtages und der Abgeordneten.

Anschließend fand eine Diskussionsrunde mit Vertretern mehrerer Fraktionen statt. Anwesend waren von der CDU, Lilly Fischer, Referentin für Social Media, von den Linken, Marcel Helwig als Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Bildung, von den Grünen Tino Gaßmann als Referent für Bildung, Jugend und Asyl- und Migrationspolitik, sowie die Landtagsabgeordneten Robert-Martin Montag von der FDP und Lars Schütze von der AfD.

Die Fachschüler*innen sprachen Themen an, die sie besonders bewegten. Beginnend mit den anstehenden Bundestagswahlen bis hin zur langen Bearbeitungszeit zum Aufstiegs-Bafög. Kritisch hinterfragt wurde auch die Dauer der Fachschulausbildung sowie dessen Rahmenbedingungen. Die Vertreter*innen der Fraktionen vermittelten ihre Standpunkte. Positiv fiel auf, dass das Gespräch auf Augenhöhe verlief.

Dank dieses Gesprächs ist den Fachschüler*innen die enorme Wichtigkeit des Wählens noch bewusster geworden. Alle waren der Meinung, dass  Wahlen der Gesellschaft die entscheidende Möglichkeit gibt, in politischen Fragen mitzureden und mitzuentscheiden. Francesca Obst brachte es auf den Punkt: „Diese Bundestagswahl müssen wir nutzen, um unsere Zukunft zu gestalten. Jede Stimme zählt! “

2. Impfaktion am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich

74 Schülerinnen und Schüler nutzten das Impfangebot

In Zusammenarbeit mit der Impfstelle Mühlhausen wurde ein niedrigschwelliges Impfangebot geschaffen. Dieses wurde sehr gut angenommen. Die Möglichkeit zur Erstimpfung oder bereits zur Drittimpfung nutzten unsere Berufsschüler*innen gerne. Die Impfstelle selbst ist fußläufig vom Berufsschulcampus erreichbar.

Sie möchten sich auch gerne impfen lassen – nähere Informationen erhalten Sie auf dem Impfportal: www.impfen-thueringen.de

Herzlichen Dank an das Impfteam und alle seine Beteiligten!

Feierliche Schuleinführungen am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich

Berufsschüler*innen starten ins Berufsschulleben

Mit dem 06.09.2021  sind die neuen Berufsschüler*innen in 50 Klassen eingeschult worden. Zur Einstimmung gab es Musik von Melissa Thiele an der Gitarre. Dann begrüßte der Schulleiter, Jens Ritter sowie die jeweilige Abteilungsleitung ihre neuen Schützlinge im Audimax.

Der Spaß am Lernen steht am Berufsschulcampus im Fokus. Hier lernen über 2300 Schülerinnen und Schüler in 44 verschiedenen Bildungsgängen. Damit der Schulalltag gelingen kann, äußert der Schulleiter folgende Bitte: „Halten Sie sich an die grundlegenden Regeln! Wir pflegen hier ein friedliches, menschliches und höfliches Miteinander. Dann werden wir als Schulgemeinschaft, getreu unserem Motto: `Zusammen Wachsen´, auch alle Herausforderungen gemeinsam meistern!“

Die noch andauernden Baumaßnahmen fordern allerdings noch ein wenig Geduld. Dazu gehört mitunter auch mal Baulärm. Das Bauziel: flächendeckendes W-Lan in allen Gebäuden des Berufsschulcampus. Dies ermöglicht den Lehrkräften und ihren Schülern digitale Lernmethoden noch vielfältiger im Unterricht anzuwenden und so die Medienkompetenz bei den Fachkräften von morgen zu stärken.

Großer Fortbildungstag am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich

Fachvorträge, Workshops und Bewegung standen auf dem Programm

In der Vorbereitungswoche war auf dem Berufsschulcampus eine Menge los. Bereits am frühen Morgen wurden die Dozenten begrüßt und zu ihren Räumen begleitet. Wer das erste Mal auf dem Berufsschulgelände unterwegs ist, weiß warum. Der Berufsschulcampus Unstrut-Hainich erstreckt sich auf einem 1 Hektar großen Areal und unterhält 5 Schulgebäude. Die Planungen wurden bereits ein Jahr zuvor von Katrin Klaus initiiert. Sie selbst ist Lehrkraft in der Abteilung Handel-Wirtschaft-Gastronomie und unterrichtet dort unter anderem angehende Rechtsanwaltsfachangestellte.

Die erweiterte Schulleitung stand der Idee, einen großen Fortbildungstag in die Vorbereitungswoche durchzuführen, offen gegenüber. Lehrkräfte müssen sich zwingend fortbilden, finden aber oft nicht die Zeit dazu. Aus diesem Grund war es von Vorteil, die Dozenten der unterschiedlichen Fortbildungsangebote, direkt auf den Berufsschulcampus einzuladen.

Finanziert wurde das Ganze aus dem Fortbildungsbudget des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Die Pausenversorgung übernahm der Mühlhäuser Schlachthof und die Schüler*innen des Beruflichen Gymnasiums gestalteten einen Kuchenbasar und verkauften Getränke. Die Fortbildungsangebote wurden durch eine Vorabfrage durch die Lehrkräfte selbst ermittelt. Somit ergab sich ein breites Fortbildungsangebot.

Steffen Fuhltrott begeisterte mit seinem sportlichen Angebot. Er zeigte aktiv den Lehrkräften in der Sporthalle wie vor allem die Mobilisation der Brustwirbelsäule und dem Schulterbereich gelingt. Vor allem die Übungen mit Alltagsgegenständen fanden großen Anklang.

Aus dem Ökumenischen Hainich Klinikum konnte Pia Scherzberg gewonnen werden. Ihr Fachvortrag zum Thema: „Umgang mit psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ war für die Lehrkräfte sehr interessant. Anhand von Praxisbeispielen wurden Lösungswege aufgezeigt, wie Fehldiagnosen und mangelnde Kenntnis bei Erkrankungen das Leben junger Menschen massiv beeinflusst. Sofern rechtzeitig professionelle Unterstützung hinzugezogen wird, stehen die Chancen gut, den Kinder und Jugendlichen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Ein weiterer Schwerpunkt beschäftigte sich mit der Digitalisierung. Aufgrund der Komplexität des Themas wurden hier insgesamt acht Workshops angeboten.

Dr. Hans-Joachim Ulbrich vermittelte Grundlagenwissen im Bereich des Distanzlernens. Das Medium verstehen, die eigene Rolle verstehen sowie eigene Internetauftritte planen und einüben. Dazu haben die Lehrkräfte eigene kurze Videos angefertigt. Die Erfahrungen mit den audiovisuellen Medien machten aber auch deutlich, wie zeitintensiv diese Form des Lehrens ist. Vor allem für die Planung und Durchführung von Unterrichtseinheiten benötigen Lehrkräfte mehr Unterstützung und vor allem mehr Zeit.

Matthias Baran stellte in seinem Workshop das Prinzip der freien und quelloffenen Software vor. Die Einrichtung und Konfektionierung der Arbeitsumgebung auf den mitgebrachten Arbeitsgeräten der Lehrkräfte wurde gemeinsam vollzogen. Anhand von praktischen Beispielen konnten die neu erlernten Fähigkeiten direkt angewendet werden.

Jana Wienecke, selber Lehrkraft am Berufsschulcampus, erläuterte ihren Kolleg*innen den Umgang mit einer  Videoplattform, welche zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten bietet. Diese diente vor allem während der Corona Pandemie als Kommunikationsplattform zwischen Lehrkräften und Schüler*innen.

Um eine effektive Nutzung der im Rahmen der Sofortmaßnahmen zur Verfügung gestellten iPads zu gewährleisten, konnte Thomas Wedekind gewonnen werden. Die iPad Schulung zeigte den Lehrkräften erste technische Schritte auf dem Gerät sowie die Verknüpfung mit einer interaktiven Tafel oder Beamer. Eine Übersicht von nützlichen Apps rundete diesen Workshop ab.

Der Umgang mit Religionen im Kontext Schule wird immer wichtiger. Der Fachvortrag von Johannes Seifert gab einen differenzierten Blick auf den Islam und dessen religiöser Vielfalt. Perspektiven und Handlungsanleitungen wie die Lehrkräfte an der Berufsschule damit umgehen können, wurden ausführlich besprochen und dargestellt. Das hilft den Lehrkräften am Berufsschulcampus, den interkulturellen Phänomenen positiv zu begegnen.

Perid Thomas, Lehrkraft am Berufsschulcampus in der Abteilung Handel-Wirtschaft-Gastronomie erläuterte im Kniggekurs die Benimmregeln. Diese reichten von Tipps zur Netiquette, also den digitalen Benimmregeln, dem ABC der Tischkultur, oder auch das sichere Auftreten in der Öffentlichkeit. Der Vorschlag zur Zertifizierung der modernen Umgangsformen am BSC UH wurde zum Abschluss des Workshops vorgestellt und findet nun Einklang in der Schulkultur des Berufsschulcampus.

Wege aus der Stressfalle zeigte Susanne Müller den Lehrkräften auf. Die Unterscheidungen zwischen positiven und negativen Stress sind in der heutigen, schnelllebigen Zeit von enormer Bedeutung. Vor allem eine ausgewogene Lebensführung ist für die körperliche Leistungsfähigkeit immanent.

Ein herzliches Dankeschön gebührt dem Vorbereitungsteam sowie allen Teilnehmenden. Die ersten Feedbacks sind überwiegend positiv und so wird es hoffentlich auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung des Fortbildungstages geben.

Cocktailschule am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich

Ergänzende Zusatzqualifikation im Barkeeping

In der Zeit vom 05.07. – 09.07.2021 und vom 19.07. – 23.07.2021 erhielten unsere Auszubildenden des 2. Lehrjahres die Möglichkeit, an einer Zusatzqualifikation im Barkeeping teilzunehmen. Diese wurde durch den Chef der Cocktail-Schule Arnstadt Herrn Frank-Johannes Mehnert und seiner Frau Ulrike durchgeführt, mit denen uns eine langjährige Zusammenarbeit verbindet.

Genutzt wurde diese Chance von 14 Hotelfachleuten und 7 Köchen des 2. Lehrjahres. Sie erlernten die Grundregeln der Bar, erhielten in den 60 Stunden Einblicke in die Standartrezepturen und in die Warenkunde.

Die Prüfung bestand aus einer Kenntnis- und einer Fertigkeitsprüfung, zu der die Teilnehmer 40 Rezepturen beherrschen mussten.

Die Teilnehmer erhielten bei bestandener Prüfung ein Zertifikat, welches im gesamten deutschsprachigen Raum anerkannt wird.

  • Dieser Kurs wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) mit Fördermitteln anteilig unterstützt. Durch diese Förderung ist ein Eigenanteil von nur 100 € pro Teilnehmer*in erforderlich. In der freien Wirtschaft kosten inhaltlich vergleichbare Lehrgänge bis zu 3000 €.
  • Viele Ausbildungsbetriebe übernehmen die Kosten.
  • Mit Erhalten des Zertifikates eröffnen sich weitere berufliche Perspektiven nach Beendigung der Ausbildung, z.B. in Hotelbars oder auch auf Kreuzfahrtschiffen.
  • Erweiterung des Fachwissens im Bereich der Getränkelehre, welches prüfungsrelevant bei der IHK Prüfung ist.
  • Informationen aus erster Hand eines Fachmanns, der durch die DBU über zwanzig Jahre international tätig war.

Mehr Informationen zu verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie in der Abteilung Gastronomie-Handel-Wirtschaft.

Werde Rechtsanwaltsfach-angestellte*r – Imagefilm wirbt um eine Ausbildung am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich

Werde Rechtsanwaltsfachangestellte*r – Imagefilm wirbt um eine Ausbildung am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich

Die Ausbildungstradition zwischen der Berufsschule, den Kanzleien, der Rechtsanwaltskammer Thüringen sowie dem Anwaltsverein am Landgericht Mühlhausen reicht bis in das Jahr 1993 zurück. Diese Kette soll nach den aktuellen Plänen des Bildungsschulnetzes seitens des TMBJS gekappt werden. Sabine Kapell – Fachbereichsleiterin sowie Fachberaterin der Rechtsanwaltsfachangestellten im Land Thüringen am Berufsschulcampus macht sich stark, den Bildungsgang im Unstrut-Hainich-Kreis zu erhalten. Aus diesem Grund haben jetzige angehende Rechtsanwaltsfachangestellte einen Imagefilm produziert, um die Ausbildung bekannter zu machen. Celina und Josi geben hier einen Einblick in die abwechslungsreiche duale Ausbildung.

Konkrete Ausbildungsbedingungen finden Sie im Flyer sowie auf der Schulhomepage: www.bsc-uh.de/kaufmannische-ausbildung/

Umweltschutz-technische Assistenten - eine clevere Alternative

Umweltschutztechnische Assistenten - eine clevere Alternative

Bewerbungen sind noch möglich.

Umweltschutztechnische Assistenten arbeiten nach erfolgreicher Ausbildung in Laboren der chemischen, pharmazeutischen und kosmetischen Industrie sowie für den Ver- und Entsorgungsbereich. Selbst in medizinischen Laboren sind unsere Absolventen gern gesehen. Das Besondere an dieser Ausbildung ist der gleichzeitige Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife. Nach den Prüfungen im 2. Lehrjahr erfolgt ein halbjähriges Praktikum in einem Labor in der Region. Danach wird die Fachhochschulreife zuerkannt und der Start eines Studiums an jeder Fachhochschule  oder Berufsakademie in Deutschland ist möglich.

Mehr Infos zur Ausbildung gibt es hier:

www.bsc-uh.de/hoehere-berufsfachschule

Vereins-Voting der Sparkasse Unstrut-Hainich

Ein Herz für die Region – Abstimmen und Gutes tun!

Der Schulsanitätsdienst ist auf Spenden und finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Ausrüstung, das Material und die Arbeitskleidung müssen normgerecht sein und den Standard des Arbeitsschutzes einhalten. Das ist sehr kostenintensiv. Bitte unterstützen sie das Projekt Schulsanitätsdienst beim Vereins-Voting: „Ein Herz für die Region“ der Sparkasse Unstrut-Hainich!

Hier geht es direkt zur Online-Abstimmung!

Vereins-Voting der Sparkasse Unstrut-Hainich

Ein Herz für die Region – Abstimmen und Gutes tun!

 Der Schulsanitätsdienst am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich leistet einen wichtigen Beitrag für die Unterstützung der Erste-Hilfe-Maßnahmen. In kleinen Teams, zusammen mit mindestens einen Fachlehrer werden die Einsätze durchgeführt. Über ein Mobiltelefon kann der Schulsanitätsdienst informiert werden. Alle beteiligten Schüler besitzen mindestens eine Erste- Hilfe-Ausbildung und befinden sich in der Ausbildung zum Notfallsanitäter. Die Auszubildenden im Fachbereich Rettungsdienst können das gelernte Fachwissen in der Praxis anwenden und unterstützen damit den Rettungsdienst. Vor allem die Zeit des sogenannten `Therapiefreien Intervall´, also der Zeitraum vom Eintritt eines Ereignisses bis zum Eintreffen der qualifizierten medizinischen Hilfe, können schnell über Leben und Tod entscheiden.

Die wichtigsten Fragen gilt es zügig abzuklären:

  1. Wo ist es passiert?
  2. Was ist passiert?
  3. Wie viele Verletzte bzw. Betroffene?
  4. Welche Verletzungen oder Erkrankungen liegen vor?
  5. Warten auf Rückfragen?

Der Schulsanitätsdienst hat solche Szenarien mehrfach eingeübt und kann somit sehr professionell und vor allem besonnen und ruhig mögliche akut Erkrankte oder verletzte Personen, ob Schüler oder Lehrkräfte, medizinisch erstversorgen.

Der Schulsanitätsdienst ist auf Spenden und finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Ausrüstung, das Material und die Arbeitskleidung müssen normgerecht sein und den Standard des Arbeitsschutzes einhalten. Das ist sehr kostenintensiv. Bitte unterstützen sie das Projekt Schulsanitätsdienst beim Vereins-Voting: „Ein Herz für die Region“ der Sparkasse Unstrut-Hainich!

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„Anatomie“ wie funktionieren wir, wie sieht es in uns aus

Die Anatomie des Menschen ist eine der Grundlagen zur Ausbildung zur*zum Notfallsanitäter*in.

Um dieses Wissen zu erlangen gab es am 05.11.2020 drei Gemeinschaftsstunden in Anatomie der Klassen NotSan 19 und 20 unter der Anleitung von Herrn Ackermann. Da die inneren Organe eines Schweines dem Menschen im Aufbau und Funktion sehr ähnlich sind, bot sich für uns ein erster realistischer Einblick in das Innere eines Körpers. Als erstes betrachteten wir die Organe, um sie zu bestimmen. Danach erfolgte die genauere Ansicht der einzelnen Organe von außen und innen in aufgeteilten Arbeitsgruppen. Die Klasse NotSan 19 stand der Klasse NotSan 20 mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie beantworteten Fragen und unterstützten unter ihrer Anleitung unsere Arbeit. Die einzelnen Arbeitsgruppen bestanden aus 3 bis 4 angehenden Notfallsanitäter*innen und einen Azubi aus der Klasse 19. Des Weiteren sezierten die Gruppen ein Schweineherz, um die Verbindung zwischen Aufbau und Funktion besser zu verstehen. Im Anschluss hielt eine Schülerin der Klasse NotSan 19 einen sehr beeindruckenden Vortrag. Er umfasste die Herzkatheterisierung bei Menschen, Gründe für solch eine Behandlung und dessen Durchführung. Anschauungsmaterial aus einem OP waren auch vorhanden. Die Schülerin arbeitete vor ihrer neuen Ausbildung zur Notfallsanitäterin als Krankenschwester im Katheterlabor. Sie zeigte uns am Beispiel eines Schweineherzens, wie so ein Katheter gelegt wird. Wir bekamen einen Einblick, was mit einem Patienten geschieht, dem ein Herzkatheter gelegt wird. So konnten auch Ängste vor einer Behandlung genommen werden, da der Eingriff schlimmer aussieht, als er tatsächlich ist. Zum Schluss bedankten sich die Schüler*innen der Klasse NotSan 20 bei den Schülern der Klasse NotSan 19 und dem Anatomielehrer Herrn Ackermann für solch eine beeindruckende Anatomiestunde.

SPORT AG | ZUR ZEIT ABGESAGT!

Immer mittwochs bis auf die Schulferien: SPORT AG | 15:15 bis 17:00 Uhr
Offenes Sportangebot in der 3-Felder-Sporthalle für alle Angehörigen des Berufsschulcampus Unstrut-Hainich ohne Voranmeldung (z. B.: Volleyball, Federball, Fußball, Basketball oder Kraftsport)